Montag, 4. Januar 2010

Family Guy - Bag of Weed

Ist schon etwas älter, aber trotzdem einer der großartigsten Family Guy-Momente ever:

Brian und Stewies "Bag of Weed"


Samstag, 26. Dezember 2009

Pogo: Großartige Musik aus Filmen.



Sein aktuelles Werk geistert im Moment durch diverse Film-Blogs und auch seine anderen Kompositionen haben es im Internet zu einer gewissen Berühmtheit geschafft.

Ihnen allen gemein ist die Arbeitsweise, die zu ihrer Schaffung führt: Mit einem ausgezeichneten Ohr für mögliche Loops und Samples schaut - oder besser: hört - der australische Künstler Pogo einige der schönsten Filme der letzten Jahre und Jahrzehnte, um sie dann mit beeindruckender Präzision in ihre Einzelteile zu zerschlagen.

Aus diesen multimedialen Scherbenhaufen setzt er dann, unterstütz von ein wenig eingängiger Melodie, ein ganz neues klangliches Bild zusammen.

Gerade das Zerlegen, das brutale Aufbrechen in ihre kleinsten Elemente, scheint den Filmen dabei stets den ihnen eh schon innewohnenden Zauber noch einmal um ein vielfaches verstärkt zu entlocken.

Aus gegebenem Anlass hier also neben dem neusten Song "Upular" auch eine Auswahl meiner bisherigen Lieblings-Stücke von Pogo, der auf YouTube übrigens unter dem Namen Fagottron unterwegs ist.






Samstag, 28. November 2009

Google Gears mit Safari unter Snow Leopard nutzen.

Mac-User, die gleichzeitig die von Google entwickelte Browser-Erweiterung Gears mit Apples Safari Webbrowser nutzen, dürften sich seit dem Update auf das neue Betriebssystem Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) ziemlich ärgern:

Das Gears Plug-In, das u.a. auf Seiten wie Google Mail und Google Docs einen Offline-Modus ermöglicht, funktioniert unter Snow Leopard nicht mehr mit Safari.

Wer nicht zu einem anderen Webbrowser wie Firefox wechseln möchte, hat dennoch eine Möglichkeit, Gears und Safari wieder zusammenzubringen - jedoch mit einigen Abstrichen.

Das eigentliche Problem bei der Zusammenarbeit von Safari und Gears ist nämlich nicht Snow Leopard an sich, sonder die Tatsache, dass Safari standardmäßig im 64-Bit Modus ausgeführt wird. In diesem Modus werden Plug-Ins, die in Form eines so genannten Input Managers programmiert sind, nicht mehr geladen - so zum Beispiel Gears.

Die Lösung des Problems besteht im Wesentlichen aus zwei Schritten:

1. Das offizielle Installationsprogramm von Gears prüft die Version des Betriebssystems und verweigert so unter 10.6 die Installation. Da Gears aber als Open Source Projekt entwickelt wird, war es den Entwicklern des Programms Mailplane möglich, ein Installationsprogramm ohne diese Prüfung zu erstellen und zum Download anzubieten.

2. Nachdem die Hürde der Installation überwunden ist, gilt es nun, Safari zum Laden des Plug-Ins zu überreden. Dazu ist es notwendig, Safari anstatt - wie unter Snow Leopard standardmäßig vorgesehen - im 64-Bit Modus von nun an im 32-Bit Modus zu starten.
Wählen Sie dazu einfach mit einem Mausklick Safari im Ordner Programme aus und öffnen Sie mit der Tastenkombination cmd+i die Informationen. Hier will das Häkchen vor die Option "Im 32-Bit-Modus öffnen" aktiviert werden. Stellen Sie dann sicher, dass Safari komplett geschlossen ist, und starten Sie das Programm erneut.




Mit einem Klick auf den Menüpunkt Hilfe -> Installierte Plug-Ins innerhalb von Safari lässt sich nun sicherstellen, dass Safari Gears erfolgreich erkannt hat und auch Seiten wie Google Mail können nun wieder erfolgreich die Funktionen von Gears benutzen.




Einen Nachteil hat die ganze Sache aber: Im 32-Bit Modus fehlen Safari ein paar Funktionen, die mit dem 64-Bit Modus hinzugekommen sind, um die Sicherheit weiter zu verbessern - so führt der Absturz eines Plug-Ins im 32-Bit Modus zum kompletten Absturz von Safari, während er im 64-Bit Modus nur eine Fehlermeldung auslösen würde.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Jeden Tag 10 Pip.io Einladungen zu vergeben



Pipio is a social operating system that aims to give people the ability to share and communicate in real-time. You can search what other people are communicating about in real-time based on contextual, geographical, and chronological relevance. As an operating system, we allow full functionality of third party web apps within the Pipio ecosystem.
Derzeit kann ich bis zu 10 Pipio-Beta Einladungen am Tag vergeben.

Pipio führt Facebook, Twitter, Youtube, RSS Feeds und in Zukunft wohl auch weitere Social Web Communities unter einer einheitlichen Oberfläche zusammen.

Um ein Invite auszustellen, brauche ich nichts weiter als eure eMail Adresse. Gebt bei Interesse eure Adresse bitte, um euch unnötige Spam-Fluten zu ersparen, nicht in die Kommentare zum Artikel sondern in dieses Formular ein:
(Die Adressen werden selbstverständlich nicht weitergegeben und selbst aus der nur mir zugänglichen Liste sofort entfernt, sobald die Einladung verschickt ist)

"We hope you make the best of the dark times to come"


Die teilweise genialen Humoristen bei CollegeHumor haben sich überlegt, wie wohl das nächste große Google Produkt aussehen mag.

Google Skynet, eine künstliche Intelligenz, geschaffen aus allen von Google zusammengetragenen Daten und natürlich perfekt in bestehende Web-Dienste integriert, wird also in kürze die gesamte Menschheit versklaven.

Freitag, 16. Oktober 2009

Warum ein "Notruf-Knopf" für das Internet keinen Sinn macht.

Über Sinn und Unsinn des vom BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) geforderten Notruf-Knopfes für das Internet ließe sich auf Basis einer Diskussion über seinen eigentlichen Nutzen wohl lange debattieren.

Bereits jetzt meldeten sowohl die Piratenpartei als auch der Verband "Eltern ans Netz" Bedenken darüber an, wie wirkungsvoll eine solche Funktion wäre und weisen auf eine hohe Missbrauchswahrscheinlichkeit hin.

Tatsächlich aber ist das vorrangige Problem der geplanten Notruf-Funktion ein anderes, viel praktischeres:

Damit ein so genannter "Notruf-Knopf" überhaupt Sinn macht, müsste er so flächendeckend wie möglich verfügbar sein.

Dazu könnte er z.B. in die gängigen Webbrowser integriert werden. Dabei ist jedoch fraglich, wie die Browser-Hersteller zu einer solchen Integration verpflichtet werden sollen - werden doch die meisten Browser von ausländischen Firmen oder gar dezentral organisierten Open-Source Projekten entwickelt.

Sinnvoller wäre also ein Plug-In für die gängigsten Browser, was jedoch nicht minder realitätsfern ist. Denn diese Umsetzung würde nicht nur erfordern, dass möglichst jeder Internet-Benutzer über die Existenz dieses Plug-Ins informiert wird, sondern lässt auch ausser Betracht, dass ein erheblicher Teil der Benutzer den Browser bzw. das Internet an sich als pures Mittel zum Zweck sieht und sich damit nicht weiter auseinandersetzen will - geschweige denn mit der Installation zusätzlicher Plug-Ins.

Allein die immer noch erschreckend hohen Marktanteile veralteter Internet Explorer Versionen unterstreichen, dass ein zusätzliches Plug-In wohl kaum auf massenhafte Verbreitung hoffen könnte.

Bleibt noch die Möglichkeit, den geforderten "Notruf" direkt in Internet-Seiten einzubinden. So lange dies aber nicht zwangsläufig geschehen würde, wäre es irrsinnig anzunehmen, dass Seiten, die bewusst melde-würdige Inhalte anbieten, die Funktion freiwillig integrieren. Eine zwangsläufige Integration hingegen müsste durch eine Veränderung der angeforderten Internetseiten durch die Provider erfolgen und wäre, abgesehen von technischen Schwierigkeiten, ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die Netzneutralität.

Doch selbst wenn es, wie auch immer, gelingen würde, die Melde-Funktion flächendeckend zu verbreiten, bleibt immer noch das Problem des unbedarften Nutzers.

Wird beispielsweise ein Kind in einem Web-Chat belästigt und betätigt darauf hin den Notruf-Knopf, so würde dieser aller Wahrscheinlichkeit nach die URL der aktuellen Seite übermitteln.

Aus dieser jedoch lässt sich später, gerade bei Flash- oder AJAX-basierten, dynamischen Inhalten wie Web-Chats, nicht oder nur mit hohem Aufwand auf den eigentlich zu meldenden Vorfall schließen.

Nicht zuletzt darum ist die Forderung von "Eltern ans Netz", erhöht in Bildung und vor allem die Stärkung von Netz-Kompetenz bei Kindern zu investieren, eine sehr sinnvolle.

Denn ein Kind, das selbst sicher durch das Internet geht und unerwünschte Kontaktaufnahmen bzw. unangemessene Inhalte gezielt vermeiden kann, ein Kind also, das die notwendige Kompetenz besitzt, um die Chancen des Webs zu nutzen und seine Gefahren zu meiden, braucht keinen Notruf-Knopf.

Kostenlose Vorlesungen bei iTunes U: Meine Favoriten und eure Vorschläge.

Intro
iTunes U ist eine Sammlung von Vorträgen und Vorlesungen bekannter und weniger bekannter Universitäten, die - teilweise als reine Audio-Datei, oft auch als Video - kostenlos im iTunes Store bereitgestellt wird.

Das ist zwar eine ziemlich großartige Sache, aufgrund der riesigen Menge an verfügbaren Vorträgen aber teilweise recht unübersichtlich.


Um einen besseren Überblick über das reichhaltige Wissensangebot zu schaffen, wird dieser Blogpost drei dinge gleichzeitig machen:
  1. Euch die Möglichkeit geben, eigene Favoriten vorzuschlagen, über die ich dann berichte.
  2. Meine derzeitigen Lieblings-Vorlesungen vorstellen.
  3. Eine Liste deutscher Universitäten bei iTunes U vorstellen.

Deine Favoriten
Um eure eigenen Vorschläge einzusammeln, habe ich ein einfaches Formular eingerichtet, das ich auswerten und veröffentlichen werde, sobald genug interessant Vorschläge eingegangen sind.

Nur die ersten beiden Felder des Formulars, also Titel und Link der Vorlesung, sind Pflichtfelder. Zusätzlich hält das Formular ein Feld für eine persönliche Begründung für den Vorschlag und euren Namen / eure Website bereit.

Wer mag kann also diese Daten auch angeben und wird dann im folgenden Artikel mit einem Link erwähnt.


Meine Favoriten
Anstatt hier jetzt allerdings meine 5 persönlichen Favoriten ausführlich vorzustellen, was dem Umfang dieses Artikels deutlich sprengen würde, habe ich mich dazu entschlossen, die Vorlesungen auf einer externen Seite vorzustellen.

Neben Informationen wie Vortragender, Universität und die Anzahl der Vorlesungen, befindet sich auf der oben genannten Seite auch jeweils ein Link, der direkt zum entsprechenden Vortrag bei iTunes führt


Deutsche Universitäten
Als kleinen Bonus habe ich, da sich die Universitäten bei iTunes nicht nach Sprache oder Land sortieren lassen, hier eine Liste der bisher bei iTunes U vertretenen deutschen Universitäten veröffentlicht, die ich - sollten in Zukunft weitere deutsche Universitäten an dem Programm teilnehmen - auch erweitern werde.


Donnerstag, 15. Oktober 2009

Internetsperren: Gestoppt oder aufgeschoben?

Unterschiedliche Nachrichtendienste und Webseiten, in meinem Feedreader war es zu erst heise.de, vermelden aktuell, dass CDU und FDP einen Konsens ins Sachen innere Sicherheit erreicht haben.

Besonders interessant ist hier die Durchsetzung der Forderung "Löschen statt Sperren" in Bezug auf die geplanten Internetsperren: Die geheimen Sperrlisten sind, so scheint es, jetzt erst einmal vom Tisch.

Stattdessen soll das BKA nun ein Jahr lang versuchen, betroffene Seiten - vermutlich durch Kontakt zum jeweiligen Hosting-Provider - direkt entfernen zu lassen.

Bei den Internetsperren hätten sich die Verhandlungspartner darauf verständigt, dass das Bundeskriminalamt (BKA) zunächst versuchen solle, kinderpornografische Seiten zu löschen statt zu sperren. Nach einem Jahr sollen die Erfahrungen mit der Löschung ausgewertet werden - heise.de 

Was erst einmal sehr erfreulich klingt, könnte aber im Endeffekt einfach nur eine Verschiebung der Sperren um ein Jahr bedeuten:

Das BKA wird nun also versuchen, betroffene Seiten entfernen zu lassen und in einem Jahr über Erfolg oder Misserfolg Bericht erstatten.

Fraglich dürfte dabei sein: Wird das BKA sich in diesem Zeitraum tatsächlich um erfolgreiche Löschungen bemühen? Und: Wird der Bericht am Ende der "Testphase" tatsachengetreu ausfallen, oder wird man alte Argumente wie den umständlichem Amtsweg (obwohl auch einfach direkt der Provider kontaktiert werden könnte) erneut vortragen?

Mit einem Abstand von über einem Jahr zur vor allem online heiß geführten Debatte ließe sich das Gesetz nämlich eventuell mit deutlich geringerem Widerstand schlussendlich doch noch durchsetzen.

Denn: Im Endeffekt entscheidet das BKA mit dem Bericht über die versuchten Lösch-Anfragen vermutlich selbst, ob es zusätzliche Macht in Form eines nahezu beliebig ausbaubaren und in der derzeitigen Fassung nicht rechtstaatlich kontrollierten Zensur-Apparates zugesprochen bekommt.

Die Versuchung ist also groß.

Sell the Vatican - Feed the World!

Sarah Silverman ist eine wundervolle Frau.

Mal ganz abgesehen davon, dass sie unfassbar lustig ist (wer daran zweifelt, dem sei an dieser Stelle "The Sarah Silverman Program" empfohlen), ist die Frau auch noch verflucht clever.

Sie hat mal eben so ein brillantes Konzept entwickelt, das, wenn es denn in die Tat umgesetzt wird, dem Hunger in der Welt ein für alle Mal ein Ende bereiten wird.

Aber lasst euch das doch einfach von der guten Sarah selbst erklären.



(Gefunden bei den wundervollen Menschen von nom nom nom)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Brandon Hardesty hat etwas großartiges entdeckt.

Der Schauspieler Brandon Hardesty hat etwas ganz und gar großartiges entdeckt:



Besonders cool wird das Video eigentlich nicht durch die Entdeckung an sich, sondern durch die leicht psychotische Präsentation.

Übrigens sind auch die anderen Videos von Hardesty, die es auf YouTube und seiner eigenen Website zu entdecken gibt, teilweise sehr sehenswert.

Gefunden bei fakesteve.net